FAQ | D'cada

FAQ

FAQ

Wo kann ich D’cada kaufen?

(Stand 01.03.2021)

Aktuell kannst du D’cada in Deutschland auf folgenden Wegen bekommen:

  1. Ganz klassisch über unser Kontakt-Formular. Schreib uns einfach, dass du Interesse hast, dann geben wir dir die Infos per E-Mail durch.
  2. MyEnso.de: D’cada ist stolzes Mitglied bei der Genossenschaft der #foodpiniere aus Bremen und ist über die Online-Plattform erhältlich.
  3. Amazon: Wenn du es gerne besonders praktisch haben willst, gibt es D’cada auch auf Amazon zu finden.

Weitere Optionen sind derzeit in Planung und werden regelmäßig in diese FAQ eingepflegt. Folge uns auf Facebook und Instagram wenn du über alle D’cada Updates auf dem Laufenden gehalten werden willst!

Wo kann ich meine D’cada-Flaschen nach dem Konsum zurückgeben, um mein Einweg-Pfand zu kassieren?

Generell kannst du deine Buddeln überall dort abgeben wo es Glas-Einweg zu kaufen gibt. Nach unserer Kenntnis nehmen mindestens alle Lidl-Filialen D‘cada zurück – viele andere Supermärkte aber auch. Bei Fragen zum Thema Pfand schreib uns gerne eine E-Mail an pfand@dcada.co

Als Produkt der Kategorie „Bio-Fruchtsaftgetränke“ sind wir verpflichtet, Einweg-Pfand auf alle unsere Verpackungen zu nehmen. D’cada ist deshalb Mitglied in der DPG (Deutsche Pfand Gesellschaft).

Warum gibt es D’cada nur in Einweg-Glasflaschen?

Wir haben 2016 angefangen in Kolumbien unsere Getränke zu vertreiben. Als Verpackung kam für uns nur Glas in Frage, da das Glas zu 100% recyclebar ist und außerdem den einzigartigen D’cada-Geschmack besser konserviert als z.B. PET. Aus diesem Grund wäre eine Umstellung der Verpackung für den Export nur schweren Herzens möglich und würde außerdem viele unserer sowieso stark begrenzten Ressourcen verschlingen.

In Kolumbien gibt es kein einheitliches Pfand-System wie in Deutschland. Darum haben wir von Anfang an bis heute unseren eigenen Pfandrücklauf organsiert und sind so Jahr für Jahr auf Rücklaufquoten von mehr als 50% gekommen, und das bei teilweise 350+ Kunden wie Supermärkten, Cafés, Restaurants und Hotels in ganz Kolumbien.

Eine Umstellung auf Mehrwegglas ist für uns so gut wie ausgeschlossen: In Kolumbien gibt es die speziellen Mehrweg-Glasflaschen nicht zu erwerben, und die Flaschen aus Deutschland nach Kolumbien zu importieren, wäre aus offensichtlichen Gründen eher keine sinnvolle Alternative.

Stimmt es, dass ihr in Kolumbien euer eigenes Pfandsystem betreibt?

Ja, das ist korrekt. Obwohl (und gerade weil) es in Kolumbien kein integrales Pfandsystem gibt wie in Deutschland, haben wir seit dem Beginn von D’cada 2016 alle HändlerInnen und KäuferInnen dazu aufgerufen, uns ihre Glasflaschen nach dem Konsum zurückzugeben. Aus Mangel an Mehrweg-Flaschen werden diese dann jeweils geordnet in den Recycling-Kreislauf zurückgeführt – denn das Glas ist zu 100% wiederverwendbar.

Während die generelle Recyclingquote in Kolumbien nur etwa 15% beträgt, kommen wir bei D’cada mit unserem Pfandsystem auf über 50%, und haben so seit 2016 mehr als 15 Tonnen Glas vor dem Weg auf die Müllkippe bewahrt.

Warum produziert ihr D’cada nicht in Deutschland/Europa?

Wir produzieren unsere Getränke bewusst im Schwellenland Kolumbien, um vor Ort die Wirtschaft zu unterstützen und den größtmöglichen positiven sozialen Impact zu erwirken. Für unseren unermüdlichen Einsatz und die Zusammenarbeit mit über 750 Kleinbauern-Familien in Lateinamerika wurden wir 2020 mit einer Mitgliedschaft in der renommierten „Business Call to Action“ Initiative des United Nations Development Programme aufgenommen.

Unsere Getränke sind außerdem direkt gehandelt: Wenn du deine D’cada von uns beziehst, hat damit kein einziger Zwischenhändler sein Geld verdient. Denn wir kaufen die Früchte direkt und zu fairen Preisen von den Kleinbauern, lassen sie beim Abfüller verarbeiten, verschiffen sie in unser Lager in Deutschland und senden sie dir dann wenn du willst direkt bis vor die Haustür.

Ist es umweltschädlich D’cada aus Kolumbien zu importieren?

Der Transportweg macht nur etwa 5% des CO2 aus, das in der Nahrungsmittelproduktion emittiert wird. Es ist also generell weniger entscheidend, woher unsere Nahrungsmittel kommen, sondern vielmehr woraus sie bestehen. Mehr Info zum Thema CO2 und Nachhaltigkeit bei D’cada findest du unter www.d-cada.de/co2

In welcher Hinsicht ist D’cada ein nachhaltiges Projekt?

D’cada ist Stand 2021 der einzige biozertifizierte Drink „Made in Colombia“. Vor Ort sind wir ein Leuchtturmprojekt, das anderen Firmen aus allen Branchen aufzeigt, wie man umsichtig, sozial und (trotzdem? Oder gerade deswegen?) wirtschaftlich erfolgreich arbeiten kann.

Wir arbeiten mit über 750 Bauernfamilien zusammen und es werden ständig mehr. Anstatt die tropischen Rohstoffe nach Deutschland zu importieren wie „normale“ Getränkefirmen, belassen wir die komplette Wertschöpfungskette ganz bewusst so weit es geht in Kolumbien, und exportieren stattdessen die fertigen Getränke. So wird die lokale Wirtschaft unterstützt, was finanzielle Einnahmen in Kolumbien belässt, die dann auch wiederum für mehr lokalen Klima- und Umweltschutz genutzt werden können.

Woher stammen eure Bio-Früchte und die Bio-Panela?

Alle unsere Zutaten werden regional in Kolumbien angebaut um lange Transportwege zu vermeiden:

  • Unsere Mango, die Lulo und die Guave stammen aus der Region Valle de Cauca.
  • Alle anderen Früchte werden in Manizales in der Kaffeezone angebaut.
  • Die Bio-Panela stammt aus der Nähe der Hauptstadt Bogotá.

Warum benutzt ihr Plastiketiketten?

Unsere Etiketten bestehen aus 2,25g PET. Dies entspricht etwa 5% der Menge PET einer handelsüblichen 1,5L Wasserflasche oder 2% einer Mehrweg-Colaflasche. Mit anderen Worten: sehr wenig Material. Dennoch sind wir uns bewusst, dass dies nicht der perfekte Weg ist.

Bei unserem kolumbianischen Abfüller vor den Toren von Medellín wird uns leider bislang keine andere Etikettier-Technik angeboten. Wir arbeiten daran.

Was sind das für Bäume und Tiere auf den Etiketten von D’cada?

Mit unserem Etikettendesign wollen wir die Schönheit und die Vielfalt der Natur Kolumbiens in die Welt transportieren. Darum sind jeweils eine lokale Baumsorte und drei lokale Tierarten abgebildet.

Doch das Ganze hat einen ernsten Hintergrund: Fast alle der abgebildeten Flora und Fauna sind vor Ort akut vom Aussterben bedroht. Mit D’cada wollen wir unseren Beitrag leisten, um auf dieses dramatische Thema aufmerksam zu machen. Zusätzlich unterstützen wir mit unserer Arbeit und unserem Sozialfonds aktiv die Biobauern vor Ort, die wiederum mit ihren pestizid- und chemiefreien Farmen die Biodiversität Kolumbiens helfen zu bewahren – denn Bioanbauflächen bieten Lebensraum für alle möglichen Lebensformen!

Hier stellen wir euch die verschiedenen abgebildeten Baum- und Tierarten im Detail vor:

Mango-Maracuja-Panela:

Baum: Buriti-Palme
Lateinischer Name: Mauritia flexuosa
Verbreitung: Nördliches Südamerika und Karibik

Echte Karettschildkröte
Lateinischer Name: Eretmochelys imbricata
Verbreitung: Tropische und subtropische Meere, wichtige Brutstrände in der Karibik
Meeresschildkröten haben sich in den letzten 250 Millionen Jahren physisch kaum verändert und sind die ältesten noch lebenden Reptilien.
Vom Aussterben bedrohte Tierart (IUCN)

Grosser Soldatenara oder Bechsteinara
Lateinischer Name: Ara ambiguus
Verbreitung: Tropische Regenwälder in süd- und Mittelamerika
Der Grosse Soldatenara erreicht eine Grösse von bis zu 85 cm. Sein Gefieder ist mehrheitlich oliv-grün mit einer roten Stirn.
Stark gefährdet (IUCN)

Kolumbien-Kapuzineraffe
Lateinischer Name: Cebus versicolor
Verbreitung: Am Río Magdalena
Neben dem Kolumbien-Kapuzineraffen leben in Kolumbien auch Santa-Marta-, Weisskopf-, und Rio-Cesar-Kapuzineraffen.
Stark gefährdet (IUCN)

Guave-Orange-Panela:

Baum: Guayacán:
Lateinischer Name: Tabebuia chrysantha
Verbreitung: Mittelamerika und im Norden Südamerikas bis auf eine Höhe von 1'700 m

Hoffmann-Zweifingerfaultier
Lateinischer Name: Choloepus hoffmanni
Verbreitung: Süd- und Mittelamerika
Das Hoffmann-Zweifingerfaultier ist nach dem deutschen Naturforscher Karl Hofmann benannt. Während heutige Faultiere maximal 10 kg schwer werden. Die Riesenfaultiere, welche vor ungefähr 10'000 Jahren ausstarben, erreichten dagegen ein Körpergewicht von bis zu 6 Tonnen.
Nicht bedroht (IUCN)

Amazonasdelfin
Lateinischer Name: Inia geoffrensis
Verbreitung: Ganzes Amazonasbecken
Bei manchen indigenen Völkern hält sich der Glaube, dass ein ertrunkener Mensch zu einem Flussdelfin wird. Der Flussdelfin behält in diesem neuen Leben die Fähigkeit, sich bei gelegentlichen Landgängen zurück in einen Menschen zu verwandeln.
Stark gefährdet (IUCN)

Capybara (Wasserschwein)
Lateinischer Name: Hydrochoerus hydrochaeris
Verbreitung: Ganz Südamerika, östlich der Anden
Capybaras leben in Herden die aus mehreren Erwachsenen mit ihren Jungen bestehen. Solche Herden bestehen aus 6 bis 20 Tieren.
Zählt nicht als bedroht (IUCN)

Lulo-Panela:

Baum: Frailejón
Lateinischer Name: Espeletia
Verbreitung: Páramo, tropisch-montane Bedingungen im Norden Südamerikas

Antioquiakolibri oder Antioquia-Andenkolibri
Lateinischer Name: Coeligena orina
Verbreitung: Antioquia, zwischen 3'100 – 3'500 m über Meer
Galt als ausgestorben und wurde 2004 wieder entdeckt. Heute schätzungsweise weniger als 250 Exemplare.
Stark gefährdet (IUCN)

Jaguar
Lateinischer Name: Panthera onca
Verbreitung: Süd- und Mittelamerika
Jaguare sind Einzelgänger und beanspruchen Reviere von mindestens 25 Quadratkilometern Größe. Allerdings gibt es Berichte auf Grund von Sendehalsbändern von Revieren von bis zu 800 Quadratkilometern.
Gering gefährdet (IUCN)

Brillenbär auch Andenbär (Oso de anteojos)
Lateinischer Name: Tremarctos ornatus
Verbreitung: In den tropischen Anden und vorgelagerten Bergzügen in Venezuela, Kolumbien, Ecuador, Peru und Bolivien
Einziger Bär der in Südamerika vorkommt.
Gefährdete Tierart (IUCN)

Sind die D’cadas eigentlich Säfte?

D’cada ist ein Bio-Fruchtsaftgetränk mit 13-15% Fruchtgehalt und rund 4% Panela. Wenn du uns teamintern mal von „Saft“ sprechen hörst, dann liegt das wahrscheinlich daran, dass in Kolumbien die Getränke unserer Kategorie umgangssprachlich als „juguitos“, also Säftchen, bezeichnet werden.

Also: D’cada ist kein Saft sondern deine tropische Bio-Erfrischung!

Ist Kolumbien gefährlich?

Kolumbien ist ein Schwellenland und der nördlichste Staat Südamerikas. Bis zur Pandemie 2020 war das jährliche Wachstum des Tourismus über viele Jahre hin im zweistelligen Bereich.

Das Land blickt auf eine sehr schwierige Vergangenheit zurück, die teilweise bis in die Gegenwart hineinreicht. Drogenkriminelle auf der einen und Guerilla-Gruppen auf der anderen Seite machen vor allem der ländlichen Bevölkerung in vielen Teilen bis heute das Leben schwer.

Dennoch ist Kolumbien ein wunderschönes Land voller freundlicher, hilfsbereiter und lebensfroher Menschen. Es bietet eine kulturelle, soziale und landschaftliche Diversität wie wenig andere Nationen und Generationen junger KolumbianerInnen arbeiten zusammen für eine friedliche, nachhaltige und solidarische Zukunft. D’cada ist Stolz darauf, ein Teil dieser Bewegung sein zu dürfen.

Was ist Panela?

Panela ist ein traditionelles lateinamerikanisches Nahrungsmittel, das aus Zuckerrohr gewonnen wird. Die Geschichte der Panela reicht mehr als 500 Jahre in die Vergangenheit. In Deutschland wird sie auch als Vollrohrzucker bezeichnet. Dies halten wir für irreführend, denn im Gegensatz zum Zucker, der immer Resultat eines chemischen Raffinierungs-Prozesses ist, wird bei der Produktion der Panela der Zuckerrohrsaft schonend und ohne chemische Zusätze über diverse Stunden eingekocht.

Die Panela kann man in Kolumbien in jedem Supermarkt erworben werden, entweder in Form eines Panela-Blocks oder als Pulver. Für D’cada benutzen wir nur die feinste Bio-Panela, die aus biologisch angebautem Zuckerrohr gewonnen wird.

Typische lokale Anwendungsformen der Panela sind zum Süßen des Kaffees, als Süßungs- und Bindemittel für Backwaren … oder als Erfrischungsgetränk. 😊

Warum ist die D’cada so bräunlich gefärbt?

Der Zuckerrohrsaft, aus dem die Panela gewonnen wird, hat von Natur aus eine charakteristische bräunliche Färbung, die auch der D’cada ihre typische und einzigartige Farbe verleiht.

Warum setzt sich das Fruchtfleisch am Boden der Flasche ab?

Durch natürliche Separationsprozesse ist es vollkommen normal, dass sich das Fruchtfleisch nach einer Weile am Boden der Flasche absetzt – dies ist weder ein Qualitätsmerkmal noch ein Grund zur Beunruhigung. Ganz im Gegenteil: Im auch als Sediment oder Bodensatz bezeichneten Teil befinden sich alle wichtigen Vitamine, Mineralien und Nährstoffe. Vor dem Trinken einfach kurz aufschütteln und die D’cada schmeckt perfekt.

Während übrigens andere GetränkeherstellerInnen chemische oder natürliche Zusätze verwenden, die eine Segmentierung verhindern (wie z.B. E410, besser bekannt als Johannisbrotkernmehl, gerne mal beim Getränkekauf drauf achten), verzichten wir ganz bewusst darauf, denn in eine Flasche D’cada kommen nur die besten Zutaten.

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